Neubau Wohnüberbauung Maiengasse, Basel (CH-BS), Wettbewerb

Auftraggeber: Einwohnergemeinde der Stadt Basel

Das Areal mit den ehemaligen Werkstätten des Hochbau- und Planungsamtes des Kantons Basel-Stadt wird seit 2008 zwischengenutzt und soll einer Wohnnutzung zugeführt werden. Nach dem Willen der Eigentümerschaft soll dieses Potenzial genutzt werden, um eine Mehrgenerationen-Wohnüberbauung zu realisieren, die innerhalb des heterogenen Quartiers eine soziale Scharnierfunktion erfüllen soll. Die Umgebung des Areals weist eine heterogene Bebauungs- und Nutzungsstruktur auf. Das Grundstück selbst ist Teil eines Blockrandes und liegt am Rand eines Wohnquartiers, das im Osten auf die grossen Areale der Universität Basel sowie des Kantonsspitals Basel trifft. Östlich des Projektperimeters dominieren Blockrandbauten, die aber immer wieder mit Lücken durchsetzt sind.

Leise und unangestrengt fügt sich die projektierte Wohnüberbauung in ihren Kontext ein.
Zwei Häuser, eines an der Maiengasse, das Zweite an der Hebelstrasse, vervollständigen den Blockrand und stärken das dominierende urbane Muster des Vorstadtquartieres. Das dritte Haus befindet sich im Hof und hebt sich durch seine Geschossigkeit, Form und Materialität klar von der Randbebauung ab. Der Entscheid die Ausnutzung im Blockrandbereich zu maximieren, zugunsten der Reduktion des Bauvolumens im Hof, ermöglicht es eine neue räumliche Grosszügigkeit für den gesamten Innenhof hervorzubringen.

Die drei Häuser weisen unterschiedliche Wohntypen, Erdgeschossnutzungen und einen unterschiedlichen Ausdruck auf.
Der Grad der Differenzierung entspricht den Nuancen des Kontextes und der Vielfalt des gewünschten Wohnangebotes.


Architektur: Bachelard Wagner Architekten, Basel
Mitarbeit: Julien Rey, Christoph Grube, Julia Brandenburg, Jennifer Gend

Tragwerk: WMM Ingenieure AG, Basel
Mitarbeit: Gilbert Santini

Haustechnik: Ingenieurbüro Stefan Graf, Basel

Landschaftsarchitektur: Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH
Mitarbeit: Sarah Sojka