Ecole de la Condémine / Bulle (CH-FR) / Wettbewerb 3. Preis

Bauherrschaft: Geimeinde Bulle

...Fangen spielen von Hof zu Hof...

Die Stadt Bulle ist ein wichtiges regionales Wirtschafts- und Handelszentrum im südlichen Kantonsteil Fribourg. Das starke Wachstum der Region machte in den letzten Jahrzehnten einen Ausbau des Schulwesens notwendig. 

In diesem Zusammenhang stand auch dieser Wettbewerb. Der räumliche Notstand der zentrumsnahen Primarschule sollte mit einem Neubau gedeckt werden.

Das Raumprogramm forderte weitere Klassenräume, einen Kindergarten und eine Sportanlage. Gleichzeitig sollte der grosse Bedarf an Parkierraum für die Altstadt innerhalb des Planungsperimeters gedeckt werden.

Da die Situation bereits durch die vorangegangenen Etappen und Erweiterung von konträren städtebaulichen Strategien bestimmt war bestand das Ziel darin, durch die Setzung eines raumbildendenden und -gliedernden Volumens ursprüngliche Kontexte aufzulösen und neue räumliche Zusammenhänge zu schaffen.

Das Projekt löst dies tatsächlich sowohl über die neuen volumetrischen wie auch aussenräumlichen Bezüge zum Schulbestand und zur Stadt. 

Der Neubau nuanciert den Hof so, dass differenzierte und altersgerechte Nutzungen entflechtet voneinander möglich sind.

Die Turnhalle besetzt eine wichtige städtische Position und tritt mit ihrem strukturellen Ausdruck hervor. Der in der Fassade ablesbare Rahmenträger akzentuiert städtebaulich nicht nur das Gebäude, er definiert und markiert auch die Hauptachse der Parkierung nach aussen.



Architektur: Bachelard Wagner Architekten, Basel
Mitarbeit: Julia Brandenburg, Roba Makdessi