Aarbrücke / Aarau (CH-AG) / offener Wettbewerb 3. Preis

Auftraggeber: Department Bau, Verkehr und Umwelt Kanton Aargau

...so dünn, fast abstrakt...

Die Planung eines optimierten Brückenoberbaus für die Aarbrücke bietet die einmalige Chance, an diesem wichtigen Ort, die Schnittstelle zwischen Stadt und Naherholungsgebiet neu zu definieren. 

Das Projekt nimmt diese Aufgabe wahr und sucht eine Stärkung der Elementeigenschaften einerseits und die adäquate Verbindung der Elemente untereinander andererseits.

Die topographische Einbindung des Bauwerks bietet die primäre Verbindung des Strassenraums mit dem Flussraums.

Der Strassenzug Küttigerstrasse-Aarbrücke-Zollrain wird über eine einheitliche Strassenbeleuchtung gestärkt. Ähnlich wird durch die Verlängerung der Brücke im Uferbereich und die einheitliche Formung des Uferprofils im Brückenbereich Kontinuität im Flussraum geschaffen. 

Das Projekt baut auf den schon vorhandenen Verbindungen auf und ergänzt sie sorgfältig. So wird der Brückenbetonrand an alle vier Enden ins Terrain weitergeführt. Das Geländer bildet das sichtbare Bindeglied und das dominanten Gestaltungselement  des neuen Bauwerks.

Das Besondere ist, dass durch die Reduktion der statischen Höhe auf ein Minimum, die Brücke wie eine bildliche Abstraktion ihrer eigenen Funktion wirkt.


Architektur: Bachelard Wagner Architekten, Basel

Statik: Plüss Meyer Partner, Luzern

Landschaftsarchitekt: James Melson, Zürich 

Bilder: Sven Schröter, Hannover